Cat Power – The Greatest

Draußen schneit es & es ist dunkel. & kalt & feucht, denn die Schneeflocken schmelzen kurz nachdem sie auf meinem Mantel gelandet sind. Myriaden von kleinen weißen rundlich-eckigen Flugkörpern. Sie fliegen mir auf die Nase & auf die Brille, hinter das Brillenglas, auf die Augenlider, schließlich sogar in die Augen. Ich sehe kaum noch den Weg. Noch ein paar Meter & ich habe es geschafft. Bin endlich zuhause. Andere würden sich jetzt einen Glühwein, einen Grog oder einen Irish Coffee brühen. Oder in die dampfende, überschäumende Badewanne steigen. Oder in der Sauna das Wasser auf den Ofen gießen. Ich wärme mich anders, wenn es draußen stürmt & schneit. Von den Ohren übers Hirn in die Eingeweide. Ich lausche Chan Marshall’s von viel zu vielen Zigaretten kratzig-rauher, verruchter Stimme, wie sie davon singt, dass sie mal die Größte sein wollte. Muhammad Ali ick hör dir trapsen. So richtig viel kann ich mit dem Liedtext jetzt nicht anfangen, aber darauf kommt es meistens ja sowieso nicht an. Mir jedenfalls nicht. Aber vielleicht kann einer meiner Leser ja für Aufklärung sorgen.

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