Archive for August 2009

Obsessed

August 26, 2009


Ganz viel Charme. Eine tolle, soulige Stimme. Ein Liebeslied, das schon jetzt wie ein Klassiker klingt. Amanda Zelina aus Kanada (via). Wer könnte da widerstehen?

There ain’t nothing you can say,
Baby that will take my love away.
Seems there’s nothing you can do,
That will take my eyes from you.

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Margo

August 25, 2009

Intelligenz macht keine Freunde. Idiotie allerdings auch nicht. Freundschaft ist unabhängig vom IQ. (Sorry, aber es muss hier weitergehen. Selbst s[chl]aublöde Sprüche tuen es.)

[Listening to: Cowboy Junkies – Speaking Confidentially
and Joni Mitchell – For Free].

the heat is on oder kann jemand mal bitte die heizung ausstellen?

August 20, 2009

Current Weather Conditions:
Frankfurt / M-Flughafen, Germany
(EDDF) 50-03N 008-36E 113M
Conditions at

2009.08.20 1350 UTC
Wind from the S (190 degrees) at 14 MPH (12 KT)
Visibility greater than 7 mile(s)
Temperature 96 F (36 C)
Heat index 94.1 F (34.5 C)
Dew Point 55 F (13 C)
Relative Humidity 25%
Pressure (altimeter) 30.00 in. Hg (1016 hPa)

My top ten songs by The Cure

August 4, 2009

I know you have all been waiting for this desperately. Just plain text. Without links to youtube or whatnot. Additionally the choices are extremely predictable. I am such a sucker for simple tunes. By the way Lovesong would have been #11. The order is more or less chronological.

  • 10.15 Saturday Night
  • A Forest
  • Play for Today
  • M
  • Boys Don’t Cry
  • Just Like Heaven
  • Close to Me (Mixed Up)
  • Untitled
  • A Letter to Elise
  • Friday I’m in Love

As you like it

August 4, 2009

Ich habe zwei Themen in meinem Köcher, kann mich aber aufgrund einer Schreib- gekoppelt mit einer Entscheidungsblockade zu keinem durchringen. Soll ich eher etwas über Hortensien schreiben? Oder über eine kleine Taxonomie des Rausches? Jeweils kurz und knackig, wie fast immer hier.

Reminiszenzen an den Jakobsweg

August 2, 2009

Auf den letzten hundert Kilometern hinter Sarria waren so viele Leute auf dem Camino, dass man sich wie ein Massentourist vorkam. Begrüßungen wurden nicht mehr erwidert, Kontaktaufnahme fand nicht mehr statt. Man versuchte, sich soweit wie möglich zu ignorieren. Im wahrsten Sinne des Wortes, aus dem Weg zu gehen. Der Mensch braucht halt seinen Freiraum, um andere Menschen zu schätzen. Mit anderen Worten, wir haben kaum noch mit Leuten gesprochen, die wir nicht schon vorher kannten. Und das waren schon relativ wenige.

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Wieder einen verrückten Frankokanadier kennengelernt. Er war 64, gerade im Ruhestand Anfang Juni in Orléans losgewandert, mit uns am 22. Juli in Santiago eingelaufen. Mit einem unglaublich starken kanadisch-französischen Akzent. Ich kam mir immer vor als wäre ich mit der Zeitmaschine ins 17./18. Jahrhundert versetzt, wenn er sprach. In Québec benutzen sie noch viele Worte von damals und sprechen sie auch so aus wie vor 300 Jahren. Zum Teil so wie man spricht, also das ai in „affaire“ wie ei und nicht wie ä. Ich liebe diesen schrägen Akzent auch wenn ich oft nur die Hälfte verstehe.

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Nach einem längeren Anstieg verspürt man plötzlich ein laues Lüftchen. Der Gipfel ist fast erklommen. Der Wind begrüßt den Gipfelstürmer schon mal und trocknet die schweißtriefenden Klamotten. Was für eine Wohltat. Allein wegen dieser kurzen befreienden Momente hat sich der Weg gelohnt.