3:34 Sixteen Horsepower – American Wheeze (1996)

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You say you’ve got a bone to pick
Well, there’s plenty showin‘ on me

Der Songtitel heißt übersetzt amerikanisches Pfeifen bzw. Keuchen und könnte einen auf die Idee bringen, dass David Eugene Edwards damit meint, dass Amerika auf dem letzten Loch pfeift. Und das schon ziemlich lange. Sein Großvater ist bzw. war ein wilder Prediger und das hat auf ihn abgefärbt. Auch er hört sich so an, als hielte er uns in seinen Songs Predigten, in denen es viel um die Hölle und das darin Brennen geht. Der Mann ist definitiv besessen und bringt das auch sehr klar rüber. Dieses Lied wird vom Klang des Akkordeons beherrscht, es ist eine handliche Version dieser Instrumentengruppe namens Konzertina. Neben dem schwermütigen, düsteren Klang wird man in diesem Stück das Gefühl nicht los, dass der Teufel persönlich einen durch das Spiel dieses Instruments zum Tanz auffordert. Einen Tanz, den man nicht ablehnen kann und der so lange dauert bis nach vielen Stunden einer der Tänzer (wer wohl?) am Ende aus Erschöpfung tot zusammensinkt. Ende der heutigen Gutenachtgeschichte.

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 121 Songs ist hier.)

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