3:06 Galaxie 500 – Instrumental (1988)

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Ich weiß jetzt nicht so ganz was ich zu Galaxie 500 sagen soll. Indie Aficionados werden sie gut kennen, die meisten anderen wohl eher nicht. Ihr Mastermind war Dean Wareham, der gut zwei Wochen nach mir geboren ist, allerdings auf der anderen Seite der Erdkugel, in Wellington, Neuseeland. Nach einem Aufenthalt in Sydney kam er mit 14 nach New York. In Harvard hat er dann ein Sozialwissenschaftsstudium mit einem B.A. abgeschlossen. Wieso schreib ich das jetzt alles aus der Wikipedia ab? Vielleicht weil es ein bisschen seine Musik erklären kann bzw. seinen Sound, den er mit Galaxie 500 entwickelte und dann später mit Luna perfektionierte, wo dann noch der Feelies-Drummer mitmachte und jemand von den neuseeländischen Chills. Wie man an alldem sieht, ist Wareham ein Globetrotter mit intellektuellem Touch und seine sehr ruhige Musik, die man als Gitarren-Dreampop bezeichnen könnte, strahlt etwas Universales, Allumfassendes aus, das mich von der Sekunde an, wo ich ihn das erste Mal gehört habe, sofort angesprochen hat. Ein Instrumental passt besonders gut zu ihm, da seine Stimme eher schwach und unscheinbar ist und meist im Hintergrund eingesetzt wird, meines Erachtens sogar fast schon etwas nervt und vom eigentlichen Sound ablenkt, den man als traumtänzerisch bezeichnen könnte. Ich mach jetzt Schluss mit dem Gelaber und wünsche allen eine gute, erholsame Sommernacht, möge diese gesanglose Wiegenmusik dem Einschlummern förderlich sein.

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 149 Songs ist hier.)

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