2:53 Lloyd Cole – How Wrong Can You Be? (rough mix 2005)

http://docs.google.com/uc?id=0B6VP-jaS7U-JN2ExZDYyMWEtMWIzOC00ZDMxLTgzYmEtYjJhYmIwNDljYTNm&export=download&hl=de
Von dieser instrumentalen Rohversion eines relativ neuen Titels von Lloyd Cole habe ich schon mal in meinem Vorgängerblog close your eyes geschwärmt und habe dem eigentlich nichts hinzuzufügen:

no expectations
die schönsten momente im leben sind eigentlich immer die, die man nicht erwartet hat, die ohne eigenes zutun über einen gekommen sind. für musik gilt das genauso. vielleicht sogar noch mehr. völlig nichtsahnend habe ich mir vorhin dieses instrumental angehört (link credit to the pinefox). und ich hatte plötzlich so ein kostbares gefühl der durchlässigkeit, der dünnhäutigkeit, der überempfindlichkeit, der fragilität. wie soll ich es beschreiben? meine ganze konzentration war nur noch auf die musik gerichtet, ich wollte sie mit den ohren und dem hirn aufsaugen, nichts verschütten, den genuss bloß nicht durch eine andere gleichzeitige aktivität verwässern. nur noch hinhören und hineinkriechen in das lied. natürlich ist die melodie melancholisch und doch ist das stück gleichzeitig sehr gelassen, es hat etwas souveränes, derjenige, der es komponiert hat, muss lebenserfahrung haben. es ist von lloyd cole, den ich etwas aus den augen verloren habe, von seinem letzten album antidepressant. es heißt how wrong can you be? …

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 162 Songs ist hier.)

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