2:51 Yo La Tengo – Stockholm Syndrome (1997)

http://docs.google.com/uc?id=0B6VP-jaS7U-JZjFiYWJlYWUtNjM5NS00OGVkLTk1MDYtMWVhZDliZjdlMjM5&export=download&hl=de

No, don’t warn me
I know it’s wrong, but I swear it won’t take long
And I know, you know,
It makes me sigh; I do believe in love

Hier geht es wohl um das nach einer mehrtägigen Geiselnahme in einer Bank in Stockholm 1973 benannte psychologische Phänomen, dass Geiseln zu ihren Geiselnehmern häufig ein Vertrauensverhältnis aufbauen und mit ihnen sympathisieren. Im Unterschied zu den meisten Yo La Tengo-Songs singen hier weder Georgia Hubley noch Ira Kaplan Lead. Es ist der Dritte im Bunde, James McNew, der Bassist mit der Bärengestalt, der mit seiner sanften Fistelstimme die Vocals beisteuert. Das Lied verläuft in sehr ruhigen Fahrwassern, hat aber eine Melodie, der man nur schwer widerstehen kann. Man ist sozusagen ihr Gefangener und man ist es liebend gerne. Stockholm-Syndrom halt.

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 164 Songs ist hier.)

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