2:37 Serge Gainsbourg – Aéroplanes (1976)

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Elle est marrante c’est une fan
Du cap’tain Cook
Elle a sur lui tout un press-book
Aussi sur Tarzan dont elle est folle comme Jane
Je la vois assez l’enlacer et lui de liane en liane
Pousser son cri en volapük
Du coté de Pamanbuk
Et moi Chita le singe qui leur cavale au cul dans la savane

Ein weiteres Liedchen des großen Serge, endlich eins von meiner Lieblingsplatte, dem Konzeptalbum L’Homme à Tête de Chou, wo es um einen Vierzigjährigen geht, der sich in eine Shampouineuse(!) verliebt. Ich habe es das erste Mal in Deinem Studio in Bel Air in Luxembourg gehört, mon trésor. Weißt Du noch, es war ganz am Anfang vor vielen, vielen Jahren, sozusagen in mythischer Vorzeit. Allein für dieses Album lohnt es sich, glaube ich, die französische Sprache zu erlernen, wobei man schon ziemlich tief in die verschiedenen Bedeutungen, unter anderem auch der sexuellen Art, der Worte eindringen muss. Dieses Lied ist in der Mitte der Platte anzutreffen, die beiden haben sich im Frisörsalon bereits kennengelernt, Marilou, so heißt die Auserwählte, hat Reggae getanzt und seine Phantasie angeregt, aber die beiden haben ihre Bekanntschaft noch nicht im Schlafgemach intensiviert. Hier faltet Marilou ganz unverfänglich Papierflieger aus Reiseprospekten und er malt sie sich als Jane aus (er war gerade mit einer zusammen) und sich selbst als Cheeta. Was für seine Bescheidenheit und seinen Realitätssinn spricht, King Kong wäre ja theoretisch auch eine Option gewesen.

(Die Liste aller seit dem 1. Februar ausgewählten 178 Songs ist hier.)

Eine Antwort to “2:37 Serge Gainsbourg – Aéroplanes (1976)”

  1. 2:12 Serge Gainsbourg – Marilou Reggae (1976) « Ohrensause Says:

    […] Ein weiteres – ich will immer weiterer schreiben – Chanson von L’Homme á tête de chou. Marilou, die im Frisörsalon als Haarwäscherin arbeitet, tanzt Reggae und ihre anmutigen Bewegungen lassen anzügliche Gedanken im Erzähler/Sänger aufkommen. Dies war Gainsbourg’s erster Reggae, von der Instrumentation ein bisschen cheap – die Keyboards hören sich etwas nach Heimorgel an – man könnte auch sagen minimalistisch, aber mich spricht er an. Und das ist ja erst der Beginn der Geschichte, da kommt ja noch mehr. […]

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