Allah-Las – Tell Me What’s on Your Mind


Früher hätte man hierzu Revival gesagt, heute sagt man Retro.
Die Allah-Las – was für ein dämlicher Name, da war ja Shangri-Las noch origineller – kommen aus California, sind angeblich Surfer und haben es drauf einen Sechzigerjahrepsychedelikguitarpop zu spielen wie wenige andere. Entfernt erinnert mich das an Green On Red und Dream Syndicate und den sehr amerikanisch-folkigen und ziemlich abgedrehten Paisley Underground vor knapp dreißig Jahren, aber wahrscheinlich sind die Kinks, die Troggs, die Thirteen Floor Elevators und diverse psychedelische 60er Jahre-Garagenbands, die man auf dem Nuggets-Sampler fnden kann näher an dieser Musik. Was ich doch sehr verblüffend finde ist, dass nahezu alle Lieder auf ihrem Album Eigenkompositionen sind, die so klingen als hätte man sie schon mal gehört. Und wie dieses lässige Album so dahinfließt, das ist schon ganz großes Ohrenkino. Von dem ganzen Retrogedudel (gab es eigentlich was anderes, wirklich Neues dieses Jahr?), das 2012 rausgehauen wurde, so ziemlich das Anhörenswerteste.

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