Archive for the ‘sprak’ Category

0:16 Miles Davis Quintet – Paraphernalia (1969)

Februar 4, 2011

https://docs.google.com/uc?id=0B6VP-jaS7U-JM2FkYmY5M2EtZDM0NC00NmMxLTk5M2YtMjc1MzA0YWFiNzdm&export=download&hl=de
Friday evening is a good moment to hold your breath and slowly glide into the week-end. To help you in doing so I have chosen some cool jazz from the late second Miles Davis Quintet. They perform live in Brooklyn here and they almost play anachronistic music as at the time stylistically Miles was already moving somewhere else. Jazz rock was the big thing to come but this classic jazz aged way better than the new fad. Paraphernalia in German translates to Krimskrams, a word which I like a lot, as it seems very figurative and physical in a way. Its sound matches its meaning perfectly. Whatever.

(The list of all 319 selections since 1st February 2010 is here.)

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0:17 Die Fantastischen Vier – Lauschgift (1995)

Februar 3, 2011

Ha! Da sind Sie Lieutenant!
Kronberger. Rauschgiftdezernat.
Was wollen Sie von mir?
Augenblick. Was soll das heißen? (Tohuwabohu)
Überall ist Lauschgift! Hier ist überall Lauschgift. In allen Ecken!
[Mr. Yunioshi (Mickey Rooney) in Frühstück bei Tiffany]

This is from a film scene of Breakfast at Tiffany’s. No clue how it was in English but the German synchronisation is quite funny. It plays with the Chinese pronounciation of the „r“ as an „l“. And it reminds me of that other famous scene in Casablanca where Humphrey says to Ingrid the toast „Here’s looking at you, kid!“ (instead of „Here’s good luck to you“ as it was written in the script) which in German changed to „Schau mir in die Augen, Kleines.“ (Look into my eyes, little one). Probably the most famous sentence of any movie in Germany.

(The list of all 318 selections since 1st February 2010 is here.)

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Juli 6, 2009

blogge momentan eigentlich nur noch wörter im kompetenzteam.

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gestern kommt mir nach fast einem jahr die idee, jean eine e-mail zu schreiben. jean hatten wir vor einem jahr auf dem jakobsweg getroffen und seine füße waren schon nach wenigen tagen voller schwären. abends nach dem tagesmarsch torkelte er wie ein betrunkener. war in neuen schuhen unterwegs. natürlich ohne einlagen obwohl er mindestens so schlimme knick-, senk- und spreizfüße hatte wie ich. sein glückseliges lächeln machte ihn zu einem, der die erleuchtung auf dem weg gefunden zu haben schien. wir trafen ihn kurz hinter logroño am ersten tag und verabschiedeten uns in villafranca del bierzo drei wochen später. wir waren mehr oder weniger synchron gelaufen. anschließend war er mit zwei anderen pilgern bis santiago gegangen und wir waren wieder zurück gefahren. ich schicke ihm also eine e-mail mit zwei bildern und der frage wie es ihm so geht und eine knappe stunde später kommt die antwort. er ist 12 km hinter logroño und geht den jakobsweg ein zweites mal, dieses mal mit seiner frau, die im dritten monat schwanger ist. sie fliegen am 23. juli wieder zurück nach québec. können also nicht alle etappen machen, müssen etwas bus fahren. der witz ist, dass wir nach unserer planung am 22. in santiago ankommen werden, d.h. also wir gehen wieder synchron, was für eine koinzidenz. wir werden sie höchstwahrscheinlich treffen.

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bandwagonesque vs. loveless vs. nevermind. bandwagonesque for me. as in the beginning it just sounded bland and dull. then i heard the melodies. and at the end the noise. loveless was from the beginning on the perfect marriage of noise and melodies. melodies in the mud of looped noise.

Die Würgschaft, äh Wirtschaft

Juni 3, 2009

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April 26, 2009

Turbolenz

Umfrage, die erste

April 20, 2009

(via)

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März 30, 2009

Wurstkäs-Szenario

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März 17, 2009

learning by schubsing

groß

März 16, 2009

Ein Wort, das ich noch nie leiden konnte. Ein verbranntes Wort. Und zwar nicht nur in Konjunktion mit deutsch. Bis vor nicht so langer Zeit – ich bin gerade mal taufrische fünfundvierzig – traf ich immer noch Verwandte und Bekannte der Generation meiner Eltern, die mich mit einem Satz begrüßten, den ich nie verstanden habe und den sie zuletzt bei meinem Anblick nur noch automatisch repetiert und selber wohl auch nicht mehr verstanden haben. „Mann bist du aber groß geworden.“ Was kann man darauf noch antworten? Wie kann man in ein Gespräch treten mit einem Menschen, der einen auf die Länge in Zentimetern reduziert? Schlimm an dem Satz ist ja vor allem diese Insinuation, dass ich nur physisch groß geworden bin und nicht geistig, seelisch oder sozial oder sonst wie. Denn ansonsten würden sie es ja sagen. Der Satz ist nahezu eine Diskriminierung, es wird ja damit ausgedrückt, dass man gerade nicht wirklich groß ist, sondern nur physisch. Inzwischen erwische ich mich selber bei diesem Gedanken, wenn ich meinen Neffen in Jahresabständen wiedertreffe. Bis jetzt konnte ich es mir noch verkneifen, aber so „groß“ ist er mit 14 noch nicht.

Außerdem gibt es da noch Alexander den Großen mit dem mich seltsamerweise noch fast niemand verglichen hat. Obwohl er doch immerhin mein Namensvetter ist, ich von der Körperstatur groß bin und dem Wein auch nicht abgeneigt. Als Feldherr habe ich mich zudem im Schach hervorgetan, wo ich mal kurzzeitig Zweiter bei der NRW-Schülermeisterschaft war. An sowas muss ich denken, wenn irgendwas angeblich groß ist. Gegen das Wort hat sich eine ganz schwere Allergie bei mir entwickelt. Die krieg ich auch nicht mehr weg, nicht dass ich das wollte.

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März 11, 2009

Dann stieß ihm seine Freundin zu Weihnachten wütend den neuen Alessi-Korkenzieher in jenen Körperteil, den seine Kollegen Porsche nennen und den Daniel, wie er selbst es formuliert, schon in vielen Garagen geparkt hat.

(aus einem Verriss von Bodo Kirchhoff’s neuem Buch Erinnerungen an meinen Porsche, wo sich ein Investmentbanker an die guten Zeiten erinnert)